Knapp 5,5 Millionen Euro für Welterbestätten in Koblenz und Boppard

Bundesbauminister Wolfgang Tiefensee (SPD) hat am Dienstag in Koblenz zwei symbolische Schecks über insgesamt knapp 5,5 Millionen Euro zur Förderung des UNESCO-Welterbes Oberes Mittelrheheintal übergeben. 2,55 Millionen Euro erhält die Stadt Koblenz, 2,9 Millionen Euro die Stadt Boppard, wie das Berliner Ministerium mitteilte.

Das Geld kommt aus dem Anfang des Jahres von der Bundesregierung aufgelegten UNESCO-Welterbeprogramm, aus dem rund 14 Millionen Euro in die Welterbestätten im Oberen Mittelrheintal fließen sollen. Bundesweit stehen bis 2013 insgesamt 150 Millionen Euro für das Programm zur Verfügung.

Die Stadt Koblenz will ihre Fördersumme zum einen für die Sanierung der Festung Koblenz verwenden, zum anderen für die Instandsetzung des Romanischen Hauses im Stadtteil Horchheim als Museum. Die Stadt Boppard will die dortige Kurfürstliche Burg, in der unter anderem ein Museum über den Bopparder Möbeltischler Michael Thonet – Erfinder des klassischen Wiener Kaffeehausstuhls – untergebracht ist, denkmalgerecht sanieren. (dpa)

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